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Fuel D.OG von Seedsman sind feminisierte Samen einer photoperiodischen Sorte, die ein zitrusartig-treibstoffartiges Aroma mit reichlich Harzproduktion verbindet. Wenn dir bei der Auswahl auch hohes Ertragspotenzial und große, speerförmige Blütenstände wichtig sind, solltest du diese sativa-dominante Hybride näher kennenlernen.
Die genetische Grundlage von Fuel D.OG ist die Kreuzung Chemdawg × Fuel OG. Der erste Elternteil wird auch Chemdog geschrieben und vereint in der weiteren Abstammung Sour Diesel und OG Kush. Die zweite Elternlinie, Fuel OG, ist eine Kreuzung aus Diesel und HeadBand. In der Herkunft dieser Sorte treffen also sowohl Diesel- als auch Kush-Linien aufeinander.
Die genetischen Anteile betragen 70 % Sativa und 30 % Indica. Fuel D.OG ist somit eine deutlich sativa-dominante Hybride, die als feminisierte Samen mit photoperiodischer Blüte angeboten wird. Ihr Charakter umfasst jedoch nicht nur die für Sativa typische Streckung der Triebe, sondern auch einen kräftigen Haupttrieb und einen gedrungeneren Wuchs als ihr Elternteil Chemdog.
Fuel D.OG eignet sich sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich. Die Blütezeit dieser photoperiodischen Sorte beträgt 9–11 Wochen, ungefähr 65–70 Tage. Im Innenbereich liegt das hohe Ertragspotenzial zwischen 450 und 600 g/m².
Im Freien ist Fuel D.OG eine große Pflanze und kann unter optimalen Bedingungen bis zu 350 cm hoch werden. Sie bevorzugt warmes und trockenes Klima; das Ertragspotenzial outdoor liegt bei etwa 700–800 g pro Pflanze. Außerdem zählt die Sorte mit über 750 g pro Pflanze zur allgemeinen Kategorie sehr hoher Erträge.
Im Freiland wird sie auf der Nordhalbkugel Anfang Oktober geerntet, auf der Südhalbkugel im April. Der saisonale Charakter dieser Sorte geht somit mit großen Pflanzen und hohen Erträgen einher, sowohl im Innenbereich als auch im Freien.
Im Vergleich zu Chemdog hat Fuel D.OG einen gedrungeneren Wuchs und einen dickeren, kräftigen Haupttrieb. Gleichzeitig strecken sich die Triebe nach Beginn der Blüte deutlich. Für den Indoor-Anbau wird sie außerdem im Zusammenhang mit der Höhenkontrolle als für SCROG geeignet beschrieben.
Die großen Blütenstände haben eine lanzett- beziehungsweise speerförmige Gestalt. Sie umgeben den Haupttrieb wie eine Krone und bilden eine charakteristische Anordnung um den zentralen Pflanzenteil. Die Kelche sind größer als bei Chemdog; große Trichome und reichlich Harz prägen das Aussehen der Blüten. Im Freiland zeichnen sich die Blüten außerdem durch ihre Klebrigkeit aus.
Die hohe Terpenkonzentration und die Qualität des Harzes machen Fuel D.OG auch für Menschen interessant, die Extrakte und Konzentrate herstellen. Ihre Harzigkeit ist neben Ertrag und ausgeprägtem Aroma ein eigenständiger Vorteil.
Eine Fuel-D.OG-Pflanze im Indoor-Anbau von ed_bud blieb unter 18 Zoll hoch. Der Autor vermerkte sehr eng stehende Internodien und beschrieb die Blüten als dick und kompakt. Im Text nannte er die Pflanze etwas launisch, obwohl er im Schwierigkeitsfeld desselben Eintrags „normal“ auswählte.
Der vollständige Zyklus dieser Pflanze, von der Keimung bis zur Ernte, dauerte 128 Tage. ed_bud verzeichnete 155,4 g nasse Blütenmasse.
Das Aroma von Fuel D.OG beruht auf der Kombination von Zitrone und Grapefruit mit Diesel und Treibstoff. Eine Kush-Note ergänzt das Profil. Die Zitrusseite des Dufts trifft auf einen ausgeprägten Treibstoffakzent — passend für dich, wenn du bei der Auswahl von Cannabissamen genau solche Kombinationen suchst.
Der Geschmack der Blüten folgt einer ähnlichen Richtung. Er umfasst Zitrusfrüchte, darunter Zitrone und Grapefruit, sowie Diesel und Kush. Er beschränkt sich also nicht auf eine einzelne fruchtige Assoziation; Treibstoff- und Kush-Noten gehören ebenfalls zu seinem Charakter.
Cyrusdavirus hob in seiner Beschreibung der eigenen Fuel-D.OG-Pflanze vor allem den chemisch-treibstoffartigen Duft hervor. Er bewertete ihn als sehr intensiv, sogar unangenehm stark. Außerdem erwähnte er eine mögliche Zitrusnote, die an saure Grapefruit erinnerte.
ed_bud wiederum beschrieb den Geschmack der Blüten einer einzelnen Pflanze in seinem Tagebuch als ausgeprägt treibstoffartig.
Beim THC-Gehalt gehört Fuel D.OG mit einem Bereich von 16–24 % zur hohen Kategorie. In einer älteren Sortenbeschreibung wurde der CBD-Gehalt mit weniger als 1 % angegeben.
Die Wirkung ist stark und entspannend. Intensive Entspannung geht in einen lang anhaltenden, narkotischen Rauschzustand über. Die Wirkung ist außerdem sedierend; die Sorte eignet sich eher für den Abend. Bei der Auswahl der Samen solltest du daher nicht nur die Sativa-Dominanz der Genetik berücksichtigen, sondern auch den stark entspannenden Charakter.
In einer rückblickenden Zusammenstellung bewertete eine Gruppe von sechs Personen, die über ihre Erfahrungen mit selbst angebauten Sorten berichteten, Fuel D.OG mit 6/10. Sie beschrieb die Wirkung als an die Couch fesselnd und die Sorte selbst als „nichts Besonderes“.
Fuel D.OG verbindet die Abstammung Chemdawg × Fuel OG mit Sativa-Dominanz, hohem Ertragspotenzial und großen, lanzettförmigen Blütenständen. Zu ihren wichtigsten Merkmalen zählen außerdem reichlich Harz, Zitronen- und Grapefruitnoten mit Diesel und Kush sowie eine starke, lang anhaltend entspannende Wirkung.
Wenn du genau diese Kombination suchst, wähle Fuel-D.OG-Samen von Seedsman — eine feminisierte, photoperiodische Sorte für Fans zitrusartig-treibstoffartiger Profile.