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Killer A5 Haze Regular von Ace Seeds ist reguläres Saatgut einer Sorte, die sehr hohes Ertragspotenzial mit einem dunklen Aroma aus Weihrauch, Holz und Blüten verbindet. Wenn du starke Sativas und eine Abstammung von Elite-Haze-Klonen aus den späten 1980er-Jahren schätzt, beachte diese Kreuzung aus Malawi Killer und ihre deutlichen phänotypischen Unterschiede.
Diese Polyhybride basiert auf der Kreuzung A5 Haze by Neville (Northern Lights #5/Haze A) × Malawi Killer. Das Verhältnis beträgt 80 % Sativa und 20 % Indica und verleiht der Sorte einen ausgeprägten Sativa-Charakter. In ihrer Abstammung treffen die A5-Haze-Mutter, eine Kreuzung aus Northern Lights #5 und Haze A, und Malawi Killer aufeinander.
A5 Haze gehört zur Familie der Elite-Haze-Hybridklone aus den Niederlanden, die Neville Schoenmakers Ende der 1980er-Jahre schuf und die bis heute erhalten sind. Sie ist eine der seltensten Mutterpflanzen dieser Gruppe und wahrscheinlich auch die stärkste. Karma spielt in der Entstehungsgeschichte der Kreuzung eine wichtige Rolle: Ace Seeds dankt ihm dafür, den A5-Haze-Mutterklon gerettet und für die Entwicklung dieser Sorte zur Verfügung gestellt zu haben.
Die Kreuzung mit Malawi Killer steigerte im Vergleich zur A5-Haze-Mutter die Harzproduktion und die Größe der Trichome deutlich. Gleichzeitig wurde ihre lange Blütezeit verkürzt. Die Veränderung betrifft sowohl die Indoor-Blüte als auch die schnellere Reaktion auf den Blühbeginn im Freien. Dies wurde erreicht, ohne zusätzliche Indica-Genetik einzubringen.
Die Pflanzen zeichnen sich durch hervorragende Wuchskraft und eine verzweigte, sativische Silhouette aus. Ihre Internodienabstände sind mittelgroß, und Größe sowie Streckung bleiben begrenzt und kontrollierbar. Kräftiges Wachstum bedeutet hier also keine unbegrenzte Streckung der Triebe – die Sorte behält ihren Sativa-Wuchs bei moderateren Abmessungen.
Sehr hohes Ertragspotenzial zählt zu den wichtigsten Vorzügen dieser Genetik. Unter den sativadominierten Hybriden von Ace Seeds zeichnet sie sich durch die höchste Produktion pro m² aus. Die Produktivität umfasst sowohl die Hauptcola als auch die Seitenzweige: Üppige Blütenstände beschränken sich nicht auf den zentralen Teil der Pflanzen. Außerdem reagiert die Sorte stark auf Beschneiden.
Die hohe Produktivität der Hauptblüte macht sie sehr gut für SOG geeignet. Produktive Seitenzweige und eine kräftige Reaktion auf Beschneiden passen zu SCROG sowie horizontalen und netzgestützten Anbausystemen. Indoor sind bei intensivem Licht und angemessener, reichlicher Düngung hervorragende Qualitäts- und Ertragsergebnisse möglich. Der Nährstoffbedarf dieser Sorte ist während des gesamten Zyklus hoch.
Die allgemeine Indoor-Blütezeit beträgt 9–12 Wochen. Outdoor erfolgt die Ernte Ende Oktober oder Anfang November. Die einzelnen Phänotypen unterscheiden sich im Blühtempo ebenso wie im Blütenaufbau und in der Harzproduktion.
Der Outdoor-Eignungsbereich liegt bei 0°–43° Breitengrad. Am besten passt ein Klima mit heißem Sommer und warmem, trockenem Herbst. Diese Vorliebe hängt mit der Größe und Dichte zusammen, die die Blütenstände erreichen können. Die Sorte hat eine hohe Hitzetoleranz; ihre Kältetoleranz liegt im mittleren bis hohen Bereich.
Die Widerstandsfähigkeit gegen Echten Mehltau ist hoch, gegen Botrytis mittel. Gegen Spinnmilben und Weiße Fliegen liegt sie im mittleren bis hohen Bereich. Dies sind unterschiedliche Eigenschaften derselben Sorte: Eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen einen Krankheitserreger bedeutet nicht, dass gegen alle anderen dasselbe Niveau gilt.
Bei Killer A5 Haze Regular kommen vier Phänotypen vor, in denen die Merkmale der Eltern unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Die Unterschiede betreffen Aroma, Form der Blütenstände, Harzproduktion und Blütezeit. Die Harzbildung variiert: Neben einem Phänotyp mit guter Harzproduktion zeichnen sich die drei anderen durch noch reichlichere Harzmengen aus.
Haze-dominant
Der Phänotyp mit Haze-Dominanz bildet sehr große Blütenstände. Seine Blütezeit beträgt 75–90 Tage.
NL/Haze
Er zeichnet sich durch runde, sehr harzige, silbrig wirkende Blüten aus. Die Blüte dieses Phänotyps dauert 66–80 Tage.
Haze/Malawi
Er bildet sehr große und zugleich sehr dichte Blütenstände. Die Blütezeit beträgt 75–85 Tage.
Silverish Malawi
Dieser Phänotyp zeichnet sich durch ein außergewöhnlich hohes Blüten-zu-Blatt-Verhältnis und sehr hohe Produktivität aus. Er kann die für Malawi charakteristischen riesigen Trichome und Kelche entwickeln. Die außergewöhnlich reichliche Harzschicht kann den reifen Blüten ein intensiv silbriges Aussehen verleihen. Die von Malawi-Killer-Phänotypen bekannten Merkmale treten hier in einer besonders extremen, selten zuvor erreichten Ausprägung auf. Die Blüte dauert 75–85 Tage.
Das Bouquet verbindet dunkle, weihrauchartige Haze-Noten mit Blüten, Harz und abgelagertem Holz. Dazu kommen ein kräftiger organisch-verrottender Hintergrund und deutliche fleischig-leberartige Akzente. Der florale Teil des Dufts erinnert eher an verwelkende Blütenblätter als ausschließlich an frische Blüten. Es ist eine schwere, dunkle Aromarichtung, in der Weihrauch und Holz auf intensive organische Eindrücke treffen.
Im monoterpenischen Teil des Profils fällt besonders der sehr hohe β-Myrcen-Gehalt auf. α-Pinen kommt in mittleren Mengen vor, Limonen und β-Pinen sind geringer vertreten. Ocimen 2 tritt nur in Spuren auf.
Das Profil wird durch eine komplexe Gruppe weiterer Verbindungen ergänzt: cis-β-Farnesen, β-Caryophyllen, trans-Phytol, α-Bisabolol, Guaiol, trans-Nerolidol, β-Farnesen und α-Farnesen. Wenn du bei der Saatgutauswahl auf ein komplexes Terpenprofil und einen weihrauchig-holzigen Duft achtest, könnte dich gerade dieser Teil der Beschreibung besonders interessieren.
Der THC-Gehalt der Blüten beträgt 23–30 %, der CBG-Gehalt 0,3 %. Die Wirkung ist sehr stark, komplex, tief und lang anhaltend. Ihr Charakter beschränkt sich nicht auf eine einzelne Art von Empfindungen, sondern umfasst sowohl intensive Wahrnehmung als auch Introspektion und eine deutliche körperliche Dimension.
Der Beginn ist psychedelisch und kann Veränderungen der visuellen, auditiven und taktilen Wahrnehmung umfassen. Danach können unkontrollierte Heiterkeit, Introspektion und körperliche Empfindungen auftreten. Die Endphase ist stark narkotisch.
Diese Sorte ist ausschließlich für sehr erfahrene und mutige Konsumenten gedacht, nicht für Menschen ohne Erfahrung mit starken Sativas. Bei geringer Toleranz oder fehlender Erfahrung kann die Wirkung Panik, vollständige körperliche Bewegungsunfähigkeit oder beides auslösen.
Das Erbe von A5 Haze by Neville, die Kreuzung mit Malawi Killer und die Sativa-Dominanz bilden die Grundlage einer Sorte mit sehr hoher Produktivität. Zu ihren Merkmalen zählen außerdem vier Phänotypen, reichlich Harz, ein schweres Weihrauch- und Holzbouquet sowie eine sehr starke Wirkung mit psychedelischem Beginn. Dieses Saatgut ist für Menschen gedacht, die genau solche Eigenschaften bei starken Haze-Hybriden suchen.
Wenn Abstammung, Aroma und Ertragspotenzial deinen Erwartungen entsprechen, wähle Killer-A5-Haze-Regular-Samen von Ace Seeds.