Viele Breeder geben neuen Marihuanasorten bei ihrer Züchtung oft recht ungewöhnliche Namen. So ist es auch bei Gorilla Glue, die von Joesy Whales erschaffen wurde. Hinter diesem wilden und überraschenden Namen verbirgt sich eine interessante Cannabissorte mit einem hybriden genetischen Profil, das deutlich in Richtung Indica tendiert. Welche Strains sind ihre Eltern? Wie wirkt sie? Liefert sie hohe Erträge? Erfahre mehr und lies den Artikel, in dem wir Gorilla Glue ausführlich vorstellen.

Wie bereits erwähnt, ist Joesy Whales der Züchter dieser Sorte. Für die Kreuzung nutzte er gleich drei Cannabissorten. Gorilla Glue ist ein Nachkomme von:
Chocolate Diesel;
Sour Dubb;
Chem’s Sister.
Das genetische Profil dieser Sorte ist hybrid, mit einer Dominanz von Indica-Genen. Interessanterweise war der Name Gorilla Glue seit den 1990er-Jahren für einen bekannten Klebstoff gleichen Namens geschützt. Die Hersteller des Klebers verklagten die Züchter der Cannabissorte wegen Markenrechtsverletzung und gewannen vor Gericht. Seitdem wird die Sorte meist Gorilla Glue 4 (kurz GG4) oder Original Glue genannt.
Die Sorte verdankt ihren Namen ihren Eigenschaften. Sie ist stark wie ein Silberrücken-Gorilla, denn der THC-Gehalt der getrockneten Blüten liegt deutlich über 20 % und erreicht häufig sogar bis zu 30 %. Doch woher stammt das Wort „Glue“? Die Blüten dieser Sorte sind extrem harzig. Riesige Trichome verleihen ihnen eine charakteristische Klebrigkeit und stehen für enorme Potenz. Eine weitere Erklärung ist der sogenannte Couch-Lock-Effekt, also das Gefühl, nach höherem Konsum regelrecht am Sofa festzukleben.
Diese Sorte ist außergewöhnlich interessant, sehr potent und beeindruckt sowohl durch ihre Wirkung als auch durch ihr intensives Aroma. Das Terpenprofil sorgt dafür, dass das aus dieser Sorte gewonnene Cannabis folgende Duftnoten aufweist:
erdig;
dieselartig (einer ihrer Vorfahren ist schließlich Chocolate Diesel);
kaffeeartig;
holzig, etwas wie ein leicht verkohltes Stück Holz;
beim Ausatmen sind zudem Noten von Kiefer und Schokolade wahrnehmbar.
Auch geschmacklich ist die Sorte charakteristisch. Viele Nutzer betonen den leicht süßlichen Nachgeschmack beim Ausatmen, während Gorilla Glue beim Inhalieren dezente Kaffeenoten entfalten kann.
Der Strain ist überwiegend indica-dominant (die meisten Quellen sprechen von über 60 % Indica-Genetik), enthält jedoch auch einen spürbaren Sativa-Anteil. Dadurch entsteht ein hybrides Wirkungsprofil. Er vereint typische Sativa-Effekte mit einer klaren Dominanz klassischer Indica-Wirkungen, wie:
Entspannung, Beruhigung und tiefe körperliche Lockerung;
einen ausgeprägten Couch-Lock-Effekt;
Stimmungsaufhellung und gelegentliche Lachanfälle;
mögliche Müdigkeit und Unterstützung beim Einschlafen;
schmerzlindernde Eigenschaften;
Reduzierung von Angstgefühlen.
Die Sorte besitzt typische Freizeiteigenschaften, zeigt jedoch auch Effekte, die viele Nutzer als unterstützend empfinden. Ihre hohe Potenz, ihr intensives Aroma und ihr vielfältiges Wirkungsprofil haben Gorilla Glue weltweit zu einer beliebten Sorte gemacht.
Grower aus Regionen wie den Niederlanden oder Kalifornien, die diese Sorte angebaut haben, beschreiben ihr Erscheinungsbild wie folgt:
im Outdoor-Anbau kann sie eine Höhe von bis zu 200 cm erreichen;
sie bildet schwere, harzige Blüten, die dicht mit Trichomen bedeckt und reich an THC sind;
die Blätter sind relativ kurz und breit, durch den Sativa-Anteil jedoch etwas länger und schmaler als bei klassischen Indicas;
die Pflanze ist nicht so kompakt wie typische Indicas, aber dennoch recht buschig und leicht verzweigt;
während der Blütephase verströmt sie einen sehr intensiven Geruch.
Die Pflanze ist grün, während die reifen Blüten aufgrund der großen Menge an Trichomen und THC-reichem Harz eine weißliche Färbung annehmen.
Grower in Ländern, in denen der Cannabisanbau legal ist, berichten von hohen Erträgen dieser Sorte. Im Outdoor-Anbau können von einer einzelnen Pflanze bis zu 2600 Gramm geerntet werden. Es handelt sich um eine äußerst ertragreiche Sorte, die jedoch geeignete Bedingungen benötigt. Ein warmes Klima (21–29 °C am Tag), eine Luftfeuchtigkeit von 40–50 % sowie nährstoffreiche Erde ermöglichen es dieser Sorte, ihr volles Potenzial zu entfalten.
Im Indoor-Anbau erzielen Grower bis zu 750 Gramm pro Quadratmeter, wenn sie Gorilla Glue anbauen. Dabei handelt es sich um Erträge aus photoperiodischen Samen. Autoflowering-Varianten liefern entsprechend etwas geringere Mengen, dennoch sind auch hier die Erträge beachtlich und sehr potent.
Gorilla Glue überzeugt durch hohe Potenz, starke Erträge, interessante Effekte und ein außergewöhnliches Aroma. Lebst du in einem Land, in dem der Anbau von Cannabis legal ist? Dann probiere Gorilla Glue aus. Bist du Sammler von Samen in Polen? Dann kaufe die Samen dieser Sorte in unserem Shop und erweitere noch heute deine Sammlung. Es lohnt sich.