Bist du ein begeisterter Sammler von Cannabissamen? Möchtest du mit dem Sammeln von Sativa-Samen beginnen, die (in Ländern, wo der Anbau legal ist) auch noch automatisch blühend sind? Oder hast du bereits eine große Sammlung solcher Samen und möchtest sie um Sorten erweitern, die du noch nicht hast? So oder so – du bist an der richtigen Adresse!
Autoflowering Sativa – energetisierende Pflanzen für jede Tageszeit
Autoflowering-Sativa-Sorten sind die Wahl für alle, die einen anregenden, kreativen Effekt suchen und die lange Blütezeit klassischer Sativas vermeiden möchten. Durch die Einbringung von Ruderalis-Genen blühen die Pflanzen unabhängig von der Tageslänge und verkürzen den Lebenszyklus auf 9–12 Wochen. Trotz des kürzeren Zyklus behalten sie den typischen Sativa-Look: schlank, höher wachsend, mit langen, schmalen Blättern. Das bedeutet, dass sie etwas mehr vertikalen Platz benötigen, aber dank der begrenzten Höhe (80–120 cm) weiterhin gut kontrollierbar bleiben.
Die Effekte von Autoflowering Sativas unterscheiden sich deutlich von Indicas: Sie liefern einen euphorischen, mentalen „High“ und verbessern die Konzentration. Deshalb werden sie gerne für den Tag gewählt – besonders für kreative Aktivitäten, Sport oder soziale Treffen. Im Gegensatz zu Indica-Sorten verursachen sie kein „Couch-Lock“ und machen nicht so stark schläfrig, und ihre Aromen sind meist süß, fruchtig oder würzig.
Autoflowering-Sativas wachsen etwas länger als Indicas: Der durchschnittliche Lebenszyklus liegt bei 70–100 Tagen, die Erträge bei 200–500 g/m² – abhängig von den Bedingungen. Diese Pflanzen mögen intensives Licht und höhere Temperaturen (24–28 °C), da sie an tropische Genetik anknüpfen. Sie eignen sich gut für Screen of Green – die ausladenden Seitentriebe lassen sich am Netz fixieren, wodurch ein gleichmäßiger grüner Teppich entsteht und die Lampen optimal genutzt werden.
Tipps für den Anbau
Platz und Beleuchtung: Aufgrund der größeren Höhe setzt man Sativa-Autos am besten in höheren Zelten. Nutze einen 18/6- oder 20/4-Zyklus und sorge für intensives Licht (600–800 µmol/m²/s).
Düngung: Sativas haben einen schnelleren Stoffwechsel; sie nehmen in der Wachstumsphase mehr Stickstoff auf und benötigen höhere Mengen an Magnesium und Calcium. Ein Überschuss kann jedoch zu Nährstoffbrand führen – besser häufiger, aber in kleineren Mengen düngen.
Training: LST-, FIM- und Supercropping-Techniken helfen, die Höhe zu kontrollieren und die Anzahl der Blütenspitzen zu erhöhen. Es lohnt sich auch, untere Blätter zu entfernen, um die Belüftung zu verbessern.
Klima: Diese Sorten mögen keine Kälte und keinen Frost, daher sollte Outdoor-Anbau in den wärmsten Monaten des Jahres stattfinden – mit mindestens 6 Stunden Sonne pro Tag.
Geschmacksprofil: Viele Sativa-Autos zeichnen sich durch Zitrus-, Beeren- oder würzige Aromen aus; Terpene wie Limonen, Pinen und Terpinolen sind für das anregende Profil verantwortlich.
Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Parameter von Sativa-Autos:
Parameter
Autoflowering Sativas
Höhe
80–120 cm
Lebenszyklus
70–100 Tage
Ertrag
200–500 g/m²
Wirkung
Energiegeladen, motivierend, euphorisch
Typische Aromen
Süße Früchte, Zitrus, Gewürze
Schwierigkeitsgrad
Mittel – benötigt mehr Platz und Licht
Autoflowering Sativas sind eine hervorragende Option für Fans eines aktiven Lebensstils. Ihr schneller Lebenszyklus, die kreative Wirkung und exotische Aromen machen sie zur idealen Wahl für einen legalen Balkon oder Garten. Richtig geführt, danken sie es mit großen, lebendigen Blüten mit inspirierender Power – perfekte Begleiter für sonnige Nachmittage oder kreative Abende.